

Sie haben Fragen oder ein anderes Anliegen?
Nicht jede Immobilie muss sofort verkauft werden.Aber jede Situation verdient eine sachliche Einschätzung, bevor Entscheidungen getroffen werden. Kontaktieren Sie uns gerne.
Was sind Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf?
Kaufnebenkosten sind zusätzliche Aufwendungen, die beim Erwerb einer Immobilie entstehen – nicht im Kaufpreis enthalten, aber gesetzlich oder vertraglich notwendig.
Die wichtigsten Kaufnebenkosten im Überblick
1. Grunderwerbsteuer
- Pflicht bei jedem Immobilienkauf (außer z. B. bei Erbschaft oder Schenkung)
- Höhe je nach Bundesland (Stand 2025): Bayern/Sachsen 3,5% – NRW/Brandenburg 6,5%
2. Notar- und Grundbuchkosten
- Ca. 1,5–2,0% des Kaufpreises
- Beispiel: Kaufpreis 300.000 € → ca. 5.000–6.000 €
3. Maklerprovision (Courtage)
- Seit Dezember 2020: max. 50% der Provision für den Käufer
- Üblich: 3,0–3,57% (inkl. MwSt) für den Käufer
4. Finanzierungskosten
- Bereitstellungszinsen, Gebühren für Grundschuldbestellung, Gutachten
Fazit
Kaufnebenkosten betragen typischerweise 7,5–12% des Kaufpreises. Wer sie frühzeitig einkalkuliert, erlebt keine bösen Überraschungen und plant deutlich sicherer.